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Zahnpflege – was ist sinnvoll und geht’s auch ohne Fluor?

In einer homöopathischen Behandlung stellt sich immer wieder die Frage nach der geeigneten Zahnpflege. Nachfolgend einige wichtige Grundsätze, was notwendig ist und auch Sinn macht.

Zahnbürste, Munddusche, Zahnpasta

Bei Kindern bis zu einem Alter von ca. 6 Jahren sind mechanische Zahnbürsten zu verwenden. Nach dieser Zeit und bei Erwachsenen kann auf die elektrische Variante zurückgegriffen werden. Wichtig hierbei ist die Verwendung von möglichst weichen Bürsten und dass diese beim Putzen ohne Druck nur auf die Zähne aufgelegt werden.

Als weitere Reinigungsform empfiehlt sich eine Munddusche. Diese kann mittels Wasserstrahl nochmals die Zahn-Zwischenräume sowie Zahntaschen durchspülen und zur Massage des Zahnfleisches dienen. Dies führt langfristig zu einer Stabilisierung des gesamten Zahnhalteapparates.

Die Verwendung von Mundwasser, Zahnbürsten mir Silberauflagen o. ä. wirkt auf Zahn- und Mundflora eher belastend und schwächend.

Bei Verwendung von Zahnpasta ist darauf zu achten, dass diese keine homöopathischen Arzneistoffe enthält und nicht mit Menthol, Fluorid oder ätherischen Ölen angereichert ist. Bio-Zahnpasten sind erhältlich in Bioläden, Reformhäusern oder Apotheken (z. B. biodent).

 

Hintergründe zu Fluor

Fluor ist in den meisten im Handel erhältlichen Zahnpasten zur Kariesprophylaxe beinhaltet. Auch Kochsalz wird fluoridiert, um dem sogenannten „Fluormangel“ entgegenzuwirken. In den USA, Kanada, Frankreich, Deutschland und einigen anderen Ländern wird Fluor auch dem Trinkwasser zugesetzt, um – so lauten die offiziellen Statements – die Volksgesundheit zu fördern.

Die meisten Menschen verwenden wie selbstverständlich fluoridierte Zahncremes. Das Fluor härtet den Zahnschmelz und kann damit Karies vorbeugen. Jedoch werden nicht nur die Zähne, sondern auch Knochen- und Gewebestrukturen gehärtet. Dies führt vor Allem bei älteren Menschen zu brüchigen Knochen mit der Folge, dass sich auch leichte Stürze mitunter fatal auswirken.

Elementares Fluor ist für den Menschen ein starkes Gift, das ausschließlich schädliche Wirkung hat. Neben der Schilddrüse, Herz, Knochen, Zähne werden auch ungeborene Kinder geschädigt, und zwar schon bei Aufnahme von Mengen weit unterhalb der toxischen Grenze. Die letale Dosis für Erwachsene liegt bei 32-64 mg Fluorid/kg KG. Bei Kindern wird die toxische Dosis auf 5 mg Fluorid/kg KG geschätzt. Klinische Zeichen einer akuten Intoxikation sind u.a. Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwäche, Muskelkrämpfe, Herzinsuffizienz und Koma.

Fluorid ist ein kumulatives Toxin: Bei Erwachsenen kann es bei einer lang dauernden, übermäßigen Fluoridzufuhr von mehr als 8 mg/Tag zu einer chronischen Fluorvergiftung (Fluorose) kommen. Bei Kindern besteht die Gefahr der Fluorose bereits ab 2 mg Fluor/Tag. Hieraus folgt eine Dentalfluorose (Zahnschmelzveränderung) in Form von kreideweisen, gelblichen oder braunen Flecken. Ebenso kann es zu einer Sklerosierung (Verhärtung) der Knochen sowie Verkalkung von Muskel- und Sehnenansätzen kommen, was zu einer Einschränkung der Beweglichkeit führen kann.

Fluor ist etwa zweimal so giftig wie Arsen. Schon seit 1854 ist bekannt, dass Fluor die Schilddrüse schädigen kann und zu Kropfbildung führt. 1926 gelangte Goldenberg (Argentinien) durch die Untersuchung sogenannter Jodmangelgebiete zu dem Schluss, der endemische Kropf entstünde nicht durch Jodmangel sondern durch die Belastung von Wasser, Nahrung und Luft mit Fluor. Seit 1918 wird Fluor übrigens auch mit Zahnverfall in Verbindung gebracht. Studien in Städten der USA, Finnland, Holland, Deutschland, Kanada und in der Schweiz belegten, dass, nachdem die Fluorprophylaxe (Wasser und Tabletten) eingestellt wurde, auch die Karies-Schäden zurückgingen.

Fluor wurde zuerst als Rattengift und Insektenvertilgungsmittel eingesetzt. Später (nach Erfindung des Fluormangels und Definition von Fluor als notwendigen Nährstoff) sollte Fluorid für den gewinnbringenden Absatz der industriellen Fluor-Abfälle sorgen. Fluor ist nämlich ein Abfallprodukt der Aluminium-, Stahl- und Düngemittelindustrie.

 

Quellen:

http://www.initiative.cc

www.zentrum-der-gesundheit.de/fluorid.html